Wir versuchen in einer ersten Veranstaltung, anhand von zwei biografischen Darstellungen von Jochi Weil und Firas Abdelhadi, uns an das Problem anzunähern.
Datum: Sontag, 07.02.2010, um 14.00
Sprache: Die Veranstaltung wird zweisprachig, Deutsch und Türkisch, geführt.
Nach der Veranstaltung gibt es im Mozaik Abendessen.
Vor einem Jahr bombardierte die israelische Luftwaffe ca. einen Monat lang den Gazastreifen, die von Israel und Ägypten umgebene und von der ganzen Welt abgeschirmte Enklave. Die ganze Welt schaute tatenlos den Bombardierungen und Tötungen zu, bis die Regierung Israel sich entschieden hat, genügend zerstört und getötet zu haben. Die Reaktionen blieben auf ein paar Demos in den westlichen Hauptstädten und islamischer Welt beschränkt.
Die Besetzung mit allen unvermeidlichen Folgen besteht, je nach Ansicht, seit der Gründung von Israel, bzw. seit dem Sechs –Tage Krieg von 1967. Seither sind Demütigungen, Zerstörungen, Enteignungen, Sperrrungen, Checkpoints usw. an der Tagesordnung.
Die andere Seite, Israel, fühlt sich als ewiges Opfer und ständig in Gefahr, eines Tages von der Landkarte getilgt zu werden. Sie sei bedroht und habe das Recht, sich mit allen Mitteln zu verteidigen.
Wir versuchen in einer ersten Veranstaltung, anhand von zwei biografischen Darstellungen von Jochi Weil und Firas Abdelhadi, uns an das Problem anzunähern.